Strategieexperte Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser beantwortet Ihre Fragen zu Immobilien, Wirtschaft und Politik.

Reinhard C. Meier-Walser (* 7. Mai 1957 in Steyr) ist ein deutscher Politikwissenschaftler.

Reinhard Meier-Walser ist gebürtiger Österreicher. Er wuchs in München auf, absolvierte.. weiterlesen

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DIE IMMOBILIE IN DER SCHEIDUNG


Prof. Dr. Meier-Walser
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So harmonisch eine Partnerschaft auch beginnen mag und so langfristig die Ehepartner ihren „Bund fürs Leben“ auch angelegt haben mögen, so zeigt die Scheidungsquote laut Statistischem Bundesamt, dass in Deutschland rund ein Drittel aller Ehen geschieden werden und die durchschnittliche Ehedauer sogar unterhalb von 15 Jahren liegt. Neben den emotionalen und psychischen Belastungen, die mit Trennungen verbunden sind, hat eine Scheidung oft auch erhebliche finanzielle Konsequenzen für mindestens einen der beiden Partner. Besitzen die Noch- oder bereits geschiedenen Eheleute auch eine gemeinsame Wohnimmobilie, d.h. beide sind im Grundbuch eingetragen oder haben durch „Zugewinn“ während ihrer Ehe Eigentumsanteile erworben, muss – so schwer das angesichts des erheblichen Streitpotenzials auch sein mag – eine gemeinschaftliche Lösung gefunden werden, weil keiner der beiden Beteiligten allein über den Verbleib (Verkauf, Vermietung etc.) bestimmen kann.
In diesem, recht häufigen Fall einer gemeinsamen Immobilie gibt es mehrere Möglichkeiten, wie mit dieser im Zuge einer Scheidung verfahren werden kann: etwa die Auszahlung eines Partners, der weiter darin wohnen bleiben möchte; eine Realteilung, bei der entweder beide Parteien wohnen bleiben oder einer bzw. beide der separierten Einheiten vermietet werden; eine Vermietung des Gesamtobjektes bei Aufteilung der Mieteinnahmen; oder ein Verkauf mit Aufteilung des Verkaufserlöses. Wie die Erfahrung lehrt, tauchen anders als bei Barvermögen bei der Aufteilung gemeinsamer Häuser oder Wohnungen in Trennungsprozessen allerdings oft erhebliche Probleme auf. Nicht selten münden die Schwierigkeiten, eine konsensuale Einigung herbeizuführen, sogar im Leerstand der Immobilie und damit in der bei weitem schlechtesten Variante, wie mit dem gemeinsamen Wohneigentum nach der Trennung verfahren werden kann. Erstens, weil Leerstand nur Kosten verursacht ohne Ertrag zu generieren und zweitens, weil damit die ohnehin belastende und konfliktgeladene Angelegenheit ohne abschließende Lösung auf unbestimmte Zeit vertagt wird.
Vor diesem Hintergrund ist in vielen Fällen einer Trennung der Verkauf des gemeinsamen Wohneigentums die für beide Seiten sowohl unkomplizierteste als auch lukrativste Option. Dringend zu empfehlen ist aber, dass sich die zum Verkauf entschlossenen ehemaligen Lebenspartner frühzeitig an einen kompetenten Immobilienpartner wenden, um durch eine seriöse Wertermittlung der Immobilie die Grundlage für ein finanziell optimales Verkaufsergebnis zu legen. Außerdem kann der geschulte Immobilienexperte erfolgreich mithelfen, die einen reibungslosen Verkauf oftmals erschwerenden Spannungen zwischen den ehemaligen Partnern durch sensibles Eingehen auf beide Seiten zu entschärfen. Der gemeinsame Verkauf soll schließlich einvernehmlich und rasch durchgeführt werden, damit nicht doch noch aufgrund unüberbrückbarer Differenzen eine für die Verkäufer in aller Regel kostspielige Teilungsversteigerung nötig wird.
Für diese ebenso wichtige wie schwierige Aufgabe bietet sich ein Unternehmen an, das professionelles und kompetentes Immobilienmanagement verkörpert, gleichzeitig aber seine Tätigkeit mit Diskretion ausübt und darüber hinaus Sensibilität zur erfolgreichen Umsetzung von Ausgleichs- und Kompromissstrategien in mental belasteten Situationen besitzt - ein „ehrlicher Makler“ also im besten Sinne!

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